{"id":2866,"date":"2021-04-28T10:26:32","date_gmt":"2021-04-28T08:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/ns332467.ip-37-187-254.eu\/~nicolasgigot\/qui-etait-nicolas-2\/"},"modified":"2024-04-11T13:48:58","modified_gmt":"2024-04-11T11:48:58","slug":"wer-war-nicolas","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fondation-nicolasgigot.org\/de\/wer-war-nicolas\/","title":{"rendered":"Wer war Nicolas?"},"content":{"rendered":"\t\t
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Seine Geburt<\/h3>

Nicolas wurde am 26. Februar 2001 geboren. Er wog 3,3 Kg und sein K\u00f6pfchen war voller Haare. Da die Nabelschnur um seinen Hals gewickelt war, wurde uns angst und bange. Er ist aber ohne Schaden davongekommen. Nachdem wir den ersten Schreck \u00fcberwunden hatten, stellten wir fest, dass er nicht besonders h\u00fcbsch war mit seinen Froschf\u00fc\u00dfen und der Beule auf der Stirn\u2026. Wir waren aber einfach nur \u00fcbergl\u00fccklich, dass es ihm gut ging. Je gr\u00f6\u00dfer er wurde, desto h\u00fcbscher wurde er. Als er 5 Monate alt war, am 18. Juli 2001, erlebten wir den n\u00e4chsten Schrecken: Nicolas infiziert sich mit dem Adenovirus. Normalerweise hat dieser Virus keine ernsthaften Folgen, doch seine Bronchien waren betroffen und wir h\u00e4tten ihn beinahe verloren. Ironischerweise starb Nicolas genau 19 Jahre sp\u00e4ter.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Ein philosophischer Spa\u00dfvogel<\/h3>

Nicolas war ein sehr ruhiges Baby, aber als er gr\u00f6\u00dfer wurde, hat er uns mit seiner Lebensfreude und seiner Fantasie erfreut. Er liebte es, den Clown zu spielen, sei es zu Hause oder in der Schule. Les remarques figurant sur ses bulletins en t\u00e9moignent\u2026 Lorsque je venais le rechercher \u00e0 un stage, les moniteurs me demandaient de le laisser encore un peu, tant il captivait son petit monde en racontant des histoires. Er konnte jeden, der ihm begegnete, um den Finger wickeln und war sich dessen ganz genau bewusst. Mit seinem Charme gelang es ihm, seine Ziele zu erreichen. Zum Beispiel schlug er zum Geburtstag seines Bruders vor, ihm Geschenke zu machen, die ihn auch interessieren, um direkt zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Er war durchaus in der Lage, seine Umwelt zu beeinflussen.<\/p>

Obwohl er diese verf\u00fchrerische Seite hatte, hat Nicolas sie nie benutzt, um Schaden anzurichten. Er hatte ein so gro\u00dfes Herz ! Er hatte die Gabe, sich mit guten Freunden zu umgeben, die ihm selbst heute noch, nach seinem Tode, treu sind. Die Freundschaft stand immer im Mittelpunkt seines Lebens, was ihn dennoch nicht davon abhielt, sich dickk\u00f6pfig zu zeigen oder Komplexe zu haben. Als er einmal eine Nacht im Wald mit seinen Freunden organisiert hat, hat er die ganze Gruppe nach Sonnenuntergang sitzen lassen, um die Nacht zu Hause im Warmen zu verbringen\u2026<\/p>

Diese lebenslustige Seite von Nicolas hat ihn jedoch nicht davon abgehalten, auch eine mystische Phase zu durchleben. Im Alter von 8 Jahren hat er verk\u00fcndet, dass er Priester werden m\u00f6chte! Um seinen Vater ein wenig zu \u00e4rgern, habe ich ihm gesagt, dass Nicolas sehr ambiti\u00f6s sei und dass er sicher Papst w\u00fcrde. Gl\u00fccklicherweise wurde aus diesem Vorhaben nichts. Dennoch dachte er immer sehr philosophisch und stellte h\u00e4ufig sehr existenzielle Fragen. Er war immer neugierig und stellte so manche Frage ! Seine Freunde nannten ihn „Doc Gigot“, da er zu allem und jedem eine Meinung hatte.<\/p>

Voller Fantasie hatte Nicolas st\u00e4ndig viele, ein wenig verr\u00fcckte, Vorhaben im Kopf. Zum Beispiel wollte er Socken immer zu drei St\u00fcck verkaufen, da „man ja st\u00e4ndig eine verliert“. Nicolas war sehr aufgeweckt, aufmerksam, scharfsinnig aber ebenso vertr\u00e4umt. Einmal hatte ich mich als Weihnachtsmann verkleidet aber er hat es nicht geglaubt, obwohl er j\u00fcnger war als sein Bruder, der der festen \u00dcberzeugung war, den echten Weihnachtsmann vor sich zu haben.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Eine originelle und starke Pers\u00f6nlichkeit<\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Nicolas war ein sehr nat\u00fcrliches und offenes Kind. Er redete so, wie es ihm gerade in den Sinn kam. Ich erinnere mich an seine Zeit im 3. Kindergarten. Eines Tages hat er mitten auf dem Schulhof seine Hose runtergelassen, um sein gro\u00dfes Gesch\u00e4ft zu verrichten. Ganz einfach so. Son institutrice m\u2019a rapport\u00e9 l\u2019\u00e9pisode. Auf ihre Nachfrage, warum er dies getan habe, hat er ganz einfach geantwortet: „Die Tier machen dies doch auch so!“.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Die einzige Antwort, die mir daraufhin einfiel war: „Sie haben ihm doch sicher gesagt, dass man Tiere in der Mehrzahl sagt“? Sp\u00e4ter, als Jugendlicher, hat er mir erkl\u00e4rt, dass die Falten um die Augen herum nicht sch\u00f6n aussehen. Manchmal musste man eben auch einstecken k\u00f6nnen\u2026<\/p>

Obwohl sehr fr\u00f6hlich, immer ein Lachen im Gesicht, konnte Nicolas auch w\u00fctend werden. Wenn er nicht sehr froh war, setzte er sich auf die Knie, nahm den Kopf zwischen die H\u00e4nde und schlug den Kopf auf den Boden\u2026 Es ist sogar geschehen, dass er Schl\u00e4ge f\u00fcr einen Freund einkassiert hat, aber er war niemals gewaltt\u00e4tig. Er verabscheute Konflikte und Schl\u00e4gereien.<\/p>

Nicolas war manchmal sehr waghalsig. Er liebte es, \u00fcberall rauf zu klettern. Im Alter von 4 Jahren, als Spiderman verkleidet, kam ihm die Idee, vom Balkon zu springen und fort zu fliegen. Gelandet ist er im Krankenhaus \u2013 was ihn aber keinesfalls gebremst hat. Spielen war sehr wichtig in seinem Leben. Als ich einmal die Stra\u00dfe mit ihm \u00fcberquerte und ihm erkl\u00e4rte, dass er gut nach rechts und links schauen m\u00fcsste, fragte er mich: „Wie viele Leben hat man?“. Leider nur ein einziges.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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B\u00fccher und Musik<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Unser Sohn liebte es schon im zarten Kindesalter, Geschichten zu erz\u00e4hlen. Mit 14 Jahren begann er ein Buch zu schreiben mit dem Titel „Die Rechte der Natur“. Nach 4 geschriebenen Kapiteln hat er es zur Seite gelegt und kurz vor seinem Tod hat er mir seine Absicht mitgeteilt, weiter daran zu arbeiten. Leider fehlte ihm dazu die Zeit.<\/p>

Die Musik spielte ebenfalls eine sehr gro\u00dfe Rolle in seinem Leben. Mit 6 Jahren setzte er sich ans Klavier einer Freundin und erfand ganz alleine Melodien. Mir wurde zugetragen, ihn bei der Musikakademie einzuschreiben, da er wirklich begabt war. Nicolas sagte mir: „Ich tr\u00e4ume davon, Klavier spielen zu d\u00fcrfen und zu k\u00f6nnen“. Nat\u00fcrlich langweilte ihn die Rigorosit\u00e4t in der Notenlehre sehr schnell und er hat nicht weiter gemacht. Kurz vor seinem Tod kam er nochmals auf dieses Thema zur\u00fcck. Ich habe ihm geantwortet, dass man nicht alles machen kann: Sport, Studium\u2026 zus\u00e4tzlich noch Musik, das w\u00e4re schwierig geworden.<\/p>

Neben seinen anderen Charakterz\u00fcgen, muss man zugeben, dass Nicolas sehr unordentlich war. Wenn ich ihm einen W\u00e4schestapel ins Zimmer brachte, hat er diesen als „Kugel“ in seinen Schrank einger\u00e4umt. Sein Verhalten gegen\u00fcber materiellen Aspekten war ziemlich ungezwungen. Er legte keinen besonderen Wert auf die Dinge und k\u00fcmmerte sich nicht um seine Sachen. Zum Beispiel sperrte er sein Fahrrad nicht ab, welches doch recht teuer war (es h\u00e4tte ihm sehr wohl gestohlen werden k\u00f6nnen). In seinen Augen war niemals etwas sehr schlimm und dies war auch sein Schlagwort, als er klein war: „Das ist nicht schlimm“! Ich erinnere mich an Nicolas, der sich auf dem Sofa fl\u00e4zte. Er konnte sich nicht normal hinsetzen\u2026<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\t\u00ab Viele werden sich daran erinnern, dass er beim Spielen von Uno oder Rummikub nie gez\u00f6gert hat, zu schummeln. \u00bb<\/span>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Gl\u00fccklicherweise hat Nicolas weder geraucht noch getrunken. In den wenigen F\u00e4llen, in denen man ihn zum Alkoholtrinken verf\u00fchren konnte, musste es dann Whisky sein.<\/p>

Nicolas mochte es gar nicht, zu verlieren. Er war ein ehrlicher Junge\u2026 wenn es ihm denn passte. Er hat nie gez\u00f6gert, beim Spielen von Uno oder Rummikub zu mogeln. Daran k\u00f6nnen sich noch viele erinnern.<\/p>

Als Heranwachsender hatte sich Nicolas seine eigene Identit\u00e4t geschaffen, unter anderem, was die Kleidung betraf. Er traute sich, die verschiedensten Stilrichtungen zu mischen (dies galt auch f\u00fcr seine Nahrung). Er hatte nie Angst davor, sich l\u00e4cherlich zu machen und aus genau diesem Grunde war er es auch nie. Diese starke Pers\u00f6nlichkeit diente ihm manchmal als Panzer: er lachte \u00fcber alles, selbst wenn es ihm weh tat. Sein Humor versteckte seine gro\u00dfe Sensibilit\u00e4t. Nicolas besa\u00df die F\u00e4higkeit, seine Liebe, die er f\u00fcr seine Mitmenschen empfand (seine Br\u00fcder, seine Freunde, seine Eltern\u2026) ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Er liebte es zu kuscheln und gekrault zu werden \u2013 er war sehr liebevoll.<\/p>

Was die Schule anbelangte, so hatte Nicolas echte Begabungen, aber er war skandal\u00f6s faul. Er tat so wenig wie m\u00f6glich, was ihn aber nicht daran hinderte, erfolgreich zu sein. Nach seiner Grundschulzeit in Saint-Michel, den ersten vier Jahren der Sekundarstufe im Athen\u00e4um von Esneux und den letzten beiden Abiturjahren in Sainte-V\u00e9ronique trat er in das EGC in Bourg-en-Bresse ein, um dort an der Universit\u00e4t Wirtschaft zu studieren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Nicolas und Rugby<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Nicolas war an vielen Dingen interessiert: Z\u00fcge, B\u00fccher, Lesen, Musik… Eines Tages schlug ich ihm vor, es mit Rugby zu versuchen. Ich hatte mir zwei Jahre lang eingeredet, dass er f\u00fcr diesen Sport gemacht ist. Warum ? Ich hatte bemerkt, dass Nicolas sehr gut Schmerzen aushalten konnte. Eines Tages stie\u00df er sich hart den Kopf und sagte wie immer, „es ist nicht schlimm“, obwohl er eine Beule von der Gr\u00f6\u00dfe eines Eies auf der Stirn hatte ! Er war auch in der Lage, auf hei\u00dfem Sand zu laufen, ohne irgendwelche Beschwerden zu versp\u00fcren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Zudem vermittelt Rugby Werte, die ihm am Herzen liegen: die Familie, die Kameradschaft. Er war ein sportliches Kind, welches die Gemeinschaft mit anderen liebte. Mit 9 Jahren war er bereits sehr kr\u00e4ftig. Er nahm an einem Trainingslager teil, liebte es und hat sich mit ganzem Herzen in diesen Sport gest\u00fcrzt.<\/p>

Nicolas begann seine Karriere beim Standart in Chaudfontaine. Sp\u00e4ter wechselte er zum Ausbildungszentrum Blanc Gravier, Wiege der Champions zu dieser Zeit. Er hat sich sehr bem\u00fcht, um bei diesem Zentrum angenommen zu werden, da es nur wenige Auserw\u00e4hlte gab. In 2019 spielte er f\u00fcr den ASUB in Waterloo, vertrat Belgien und wurde Zweiter. Er spielte ebenfalls bei der Europameisterschaft der U18 in Russland in Kaliningrad.<\/p>

Danach war es Nicolas Wunsch, einer angesehenen Rugby-Akademie in Schottland beizutreten. Sein Vater hingegen, der dem Rugby seit 4 Jahren regelrecht verfallen war, wollte, dass sein Sohn eine „pro Rugby“ Laufbahn einschlug. Seinem Vater gelang es, dass Nicolas bei 2 Vereinigungen vorspielen durfte, davon eine in Bourg-en Bresse, wo er angenommen wurde. Nicolas savait pourtant qu\u2019il fallait aussi entreprendre des \u00e9tudes : il \u00e9tait r\u00e9aliste. Wir haben oft dar\u00fcber gesprochen und er war damit einverstanden. Er hat in Bourg-en-Bresse angefangen, um seinem Vater zu gefallen.<\/p>

Dies geschah aber nicht ohne Trauer, viele Fragen und schweren Bleif\u00fc\u00dfen\u2026 er war mehrmals bereit, alles hinzuwerfen\u2026<\/p>

Sein Vater wird beim Lesen dieser Worte \u00fcberrascht sein, da Nicolas stets seine Gef\u00fchle versteckt hat\u2026 aber die Liebe f\u00fcr seinen Vater hat gesiegt.<\/p>

Gl\u00fccklicherweise hat er diesen Schritt gewagt, da er seinen Club USBPA und die Atmosph\u00e4re seiner Universit\u00e4tskurse beim EGC vom ersten Moment an liebte.<\/p>

Zu keinem Zeitpunkt hat er seine Entscheidung bereut, ganz im Gegenteil.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Im November 2019 erhielt er einen Pokal f\u00fcr den WHO-Podiumsfavoriten 2019.
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F\u00fcr mich ist dieser Pokal sicherlich der sch\u00f6nste, denn wenn er auch keine physische Leistung belohnt, so spiegelt er doch die guten Werte von Nicolas wider.<\/p>\n

Nicolas hat w\u00e4hrend insgesamt 10 wunderbaren Jahren Rugby gespielt. Als ich ihn einmal bei einem Spiel abgesetzt habe, bei dem ich nicht zuschauen konnte, da ich seinen Bruder abholen musste, und traurig war, weil ich sofort weitermusste, sagte er mir: „Wei\u00dft du, Mama, nur dank dir bin ich heute hier“. Ich war sehr stolz. C\u2019\u00e9tait une belle d\u00e9claration, il avait 18 ans. Ich war so gl\u00fccklich, dass er mir dies gesagt hat, da ich w\u00e4hrend vielen Jahren zwischen meinen 3 Kindern (jeder von ihnen \u00fcbte einen anderen Sport aus) und meiner Arbeit hin und her gerannt bin. Meine Zeit verbrachte ich damit, sie von links nach rechts zu fahren\u2026 Dass Nicolas mein Engagement bemerkt und sich bedankt hat, hat mir wirklich das Herz erw\u00e4rmt. Il a dit la m\u00eame chose de moi \u00e0 ses amis, qui me l\u2019ont r\u00e9p\u00e9t\u00e9.<\/p>\n

Si Nicolas s\u2019autorisait la tricherie dans des jeux sans cons\u00e9quence, il \u00e9tait tr\u00e8s g\u00e9n\u00e9reux et probe dans ce qui \u00e9tait important pour lui : il a d\u00e9ploy\u00e9 une \u00e9nergie incroyable pour trouver des donateurs (jusqu\u2019en Australie) pour combattre les maladies de la prostate, et il s\u2019est beaucoup investi dans le AINVICTUS (pour trouver des sponsors afin d\u2019offrir une aide financi\u00e8re au handirugby).<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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HEUTE<\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Nicolas fehlt mir. Er fehlt uns allen schrecklich. Ich m\u00f6chte aber diesem Ungl\u00fcck etwas Positives abgewinnen. Nicolas war fr\u00f6hlich, phantasievoll, voller Leben, voller Empathie\u2026 Ich glaube, dass es ihn stolz machen w\u00fcrde, dass die Stiftung, die seinen Namen tr\u00e4gt, ein etwas verr\u00fccktes Unterfangen ist, welches anderen zu Hilfe kommt.<\/p>\n

Die kleinen S\u00e4tze von Nicolas<\/b><\/p>\n

Nicolas hat mich viel zum Lachen gebracht, mit seinen kleinen Kinderaussagen. Heute m\u00f6chte ich diese mit euch teilen, da sie viel \u00fcber die Person, die er war, aussagen.<\/p>\n

Oktober 2003<\/strong> : Nicolas liebte die Zeichentrickserie \u00ab Dora die Entdeckerin \u00bb. Er dachte, dass ihre magischen Zauberspr\u00fcche auch im wahren Leben funktionieren w\u00fcrden. Eines Tages versuchte er verzweifelt, eine Dose mit Buntstiften zu \u00f6ffnen, indem er seinen Arm ausstreckte und “ open-open “ sagte, genau wie seine  Lieblingsheldin. Leider funktionierte das, was bei Dora funktionierte, nicht mit seiner Dose\u2026<\/p>\n

November 2003<\/strong> : \u00ab Ein W\u00fcrfel ist Kaka von einem Dalmatiner \u00bb. \u00ab Die Gartenzwerge sind die Babys vom Weihnachtsmann und Schneewittchen \u00bb. Logisch\u2026<\/p>\n

Oktober 2004<\/strong> : In unserem Gesch\u00e4ft Caroline in Tilff sieht er sich die DVD\u2019s f\u00fcr Kinder an und sagt zu Christel : \u00ab Sp\u00e4ter wird dies alles mir geh\u00f6ren, da ich Mama heiraten werden \u00bb.<\/p>\n

November 2004<\/strong> : W\u00e4hrend eines Spaziergangs mit Opa sagt dieser zu ihm \u00ab Wir haben uns verlaufen, wir finden Oma und Lukas nie mehr \u00bb. Nicolas antwortet daraufhin indem er auf sein Abzeichen von Child Focus zeigt, das auf seinem Anorak aufgen\u00e4ht ist: \u201eWir m\u00fcssen telefonieren!\u201c.<\/p>\n

\u201eAls Opa klein war, war ich gro\u00df und habe ihn zur Schule gefahren.\u201c<\/p>\n

September 2005<\/strong> : Nicolas hatte ein kleines Ritual eingef\u00fchrt. Wenn er sagte: “ H\u00e4nde hoch „, hoben wir alle die H\u00e4nde und er st\u00fcrmte auf uns zu, um uns zu umarmen.<\/p>\n

November 2005<\/strong> : Wenn Opa mit einem Spielzeug von Lucas spielte, sagte Nicolas zu ihm : \u00ab Du darfst das Spielzeug von Lucas nicht anfassen, weil er sehen wird, dass jemand es angefasst hat, und selbst wenn er es nicht sieht, werde ich es ihm sagen ! \u00bb<\/p>\n

Januar 2006<\/strong> : Ich erkl\u00e4re meinen beiden Gro\u00dfen, dass ihr Br\u00fcderchen bei der Geburt ganz klein sein wird.<\/p>\n